Hier sammle, durchdenke und verfolge ich alle Wege, wie ich Rebecca helfen kann, wieder festen Boden zu finden — Schritt für Schritt, in ihrem Tempo.
Stand 27.07.2026 · Zahlen aus 3.162 Kontobuchungen (01/2023–26.07.2026) & dem geprüften Wissensstand ·
Vier Daten entscheiden über die nächsten Wochen. Alles davor ist Vorbereitung, alles danach ist Aufbau.
Ehrliche Zahlen, ohne Drama und ohne Schönfärben. Sie erklären, warum jetzt gehandelt wird — und warum es trotzdem gute Gründe für Zuversicht gibt.
Was passiert ist: Bis September 2025 trugen Lohn (Equiva, betriebsbedingt gekündigt) und danach das ALG I den Haushalt. Am 30.04.2026 lief das ALG aus — seitdem lebt der Haushalt von Unterhalt für Johanna (586,50 €), Kindergeld und der Hilfe von Christine und Petra. Das reicht nicht: Seit Juni bleibt die Miete liegen.
Was schon geschafft ist: Bürgergeld-Antrag wirkt ab 01.07.2026, die komplette 86-Seiten-Mappe ist fertig, das Gerichts-Paket zur PKH auch, das P-Konto ist beantragt, die IKK ist informiert. Der Vater zahlt pünktlich. Der Papierkrieg ist praktisch gewonnen — jetzt geht es um Unterschriften, Termine und dann um den Aufbau.
Was schwer wiegt: Die Depression. Sie ist der eigentliche Grund, warum Briefe liegen blieben und Verträge wucherten. Jeder Vorschlag hier ist deshalb so gebaut, dass Rebecca wenig tun muss — und nie allein.
Für Miete + Strom sind Darlehens-Anträge beim Jobcenter gestellt (§ 22 Abs. 8 / § 24 SGB II) — die Entscheidung fällt nach dem Termin.
Jeder laufende Vertrag, rekonstruiert aus den echten Abbuchungen — mit Nummer, aktuellem Preis und einer klaren Empfehlung: kündigen, optimieren, klären oder behalten. Kündigungsfristen stehen nicht auf Kontoauszügen — vor jeder Kündigung einmal in die Vertragsunterlagen schauen.
Jede Karte ist ein konkretes Angebot: was ich übernehme, was Rebecca nur noch entscheiden oder unterschreiben muss — und wie es aussieht, wenn es geschafft ist. Status und Notizen werden hier im Browser gespeichert.
Kein Traumschloss — eine realistische Treppe. Jede Phase baut auf der vorherigen auf, und keine verlangt mehr, als Rebecca dann tragen kann.
Die Miete bucht das Amt, der Kühlschrank ist selbstverständlich voll, ein Notgroschen liegt auf dem P-Konto. Rebecca hat einen festen Therapietermin, drei Anker in der Woche und zwei Vormittage, an denen sie arbeitet — im Laden oder am Stall mit ihren Begegnungs-Terminen. Johanna fährt mit auf Klassenfahrt, ohne dass jemand rechnen muss. Und wenn ein Brief kommt, wird er geöffnet. Nicht, weil alles leicht geworden ist — sondern weil sie wieder Boden unter den Füßen hat und weiß: da steht jemand neben ihr.
Ich kann viel übernehmen — aber nicht alles, und manches darf ich gar nicht. Diese Lücken benenne ich bewusst, damit sie gefüllt werden statt übersehen.
Die größte Lücke. Niemand im Unterstützerkreis ist Therapeut — und Freundschaft ersetzt keine Behandlung. Alles andere trägt nur, wenn hier etwas beginnt.
Ich bin engagiert, aber nicht neutral und nicht anerkannt. Für einen Schulden-Gesamtplan (und falls der Dirk-Plan scheitert) braucht es eine offizielle Stelle.
Wenn das Jobcenter kürzt oder ablehnt, braucht es mehr als guten Willen: Widerspruch mit Fachwissen. RA Akay macht Arbeitsrecht, nicht Sozialrecht.
Ich bin nicht jeden Tag da. An grauen Tagen braucht es Menschen, die kurz klingeln, mitfahren oder einfach da sind.
Ein paar Dinge weiß nur Rebecca — und sie müssen vor den Ämtern geklärt sein: die Ella-Frage, der PayPal-Stand, die Prämiensparen-Inhaberin, Johannas RV-Nummer, Charlottes Empfangsbestätigung.
Einen Arbeitsplatz kann ihr niemand im Kreis geben. Wenn die Depression den Wiedereinstieg lange bremst, gibt es dafür professionelle Wege.